
UnserAuftrag
Dein Anliegen, unser Auftrag: Münster und Altheim in eine gute Zukunft führen – solidarisch und nahe bei den Bürgerinnen und Bürgern
Am 15.03.2026 entscheiden die Wählerinnen und Wähler in Münster und Altheim über nichts weniger als die Zukunft der Gemeinde. Was abgedroschen klingen mag, ist dennoch richtig: Sie bestimmen, welchen Weg unsere Gemeinde nehmen soll und auf welche Weise sie sich auf diesen Weg machen wird. Die Zukunft wartet nicht, mit dieser Wahl wird sich weisen, ob Münster und Altheim nach vorne schauen können – oder die richtige Ausfahrt verpassen und in der Gegenwart verharren. Es entscheidet sich, ob die Menschen in Münster und Altheim die Zukunft gestalten können und dürfen.
Wir, die SPD in Münster und Altheim stehen für eine zukunftsorientierte Politik mit klarem Focus auf den Interessen der Gemeinde. Wir wollen Münster und Altheim nach vorne bringen, fit machen für die Anforderungen, die uns in Zukunft gestellt werden. Das ist das gemeinsame Anliegen aller – und dem fühlen wir uns verpflichtet.
Wie wollen wir das erreichen ?
1. Starke Jugend, starkes Morgen:
Was kann mehr für die Zukunft einer Gemeinde stehen, als die Kinder und Jugendlichen ? Deren Bildung und Ausbildung darf nicht Gegenstand ökonomisch motivierter Debatten sein und auch nicht vom sozialen Status und kulturellem Hintergrund abhängig gemacht werden. Wir nehmen alle mit und stehen für eine hochwertige frühkindliche Bildung, fortlaufenden Ausbau der Kapazitäten und der Lebenswirklichkeit berufstätiger Eltern angepasste Öffnungszeiten ein. Gleichzeit schaffen wir Räume für Heranwachsende. Junge Leute brauchen einen Ort, an dem sie sich frei, sicher, dazugehörig und respektiert fühlen. Das gibt Stärke und Vertrauen – und das Off-Road gegenüber der Feuerwehr hat sich längst zu so einem Platz verfestigt. Wir möchten diese Entwicklung gezielt stärken, das Angebot verbreitern und den Standort weiter ausbauen, u.a. mit verstärkter Betreuung und natürlich auch W-LAN. Das Off-Road liegt wohnortnah und bietet Räume. Wer meint, Münster habe noch kein Zentrum für Jugendliche und müsse das noch suchen, der versteht nichts von der Zukunft.
2. Wohnen ist Heimat und darf kein Traum bleiben:
Bezahlbarer Wohnraum ist kein sozialromantischer Kitsch, sondern ein Zukunftsthema ersten Ranges. Menschen müssen sich das Wohnen in ihrer Heimatgemeinde leisten können; der Mietpreis darf nicht zu der Schere werden, welche unsere Gemeinde in zwei Klassen schneidet. Es ist eine der Kernaufgaben der Gemeinde, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen – und daher ist eine Politik, in welcher die Gemeinde sich der entsprechenden vorhandenen Wohnflächen beraubt und der Bau neuer bezahlbarer Wohneinheiten erschwert wird, schlicht kurzsichtig. Für den Bestand an gemeindeeigenen Wohnungen ist ein tragfähiges Sanierungskonzept zu entwickeln, anstatt ihn zu verkaufen. Bei Neubauten sind Konzepte einzufordern, welche bezahlbaren Wohnraum sicherstellen. Die SPD hat den Bau von Wohnungen für mittlere Einkommensgruppen am Werlacher Weg und in der Darmstädter Straße unterstützt und wird sich weiterhin aktiv für vergleichbare Projekte einsetzten. Damit Wohnen Heimat bleibt; übrigens auch für dringend gebrauchte Fachkräfte.
3. Attraktive Mitte – Ortsentwicklung mit Perspektive:
Gute Politik beginnt gelegentlich mit einer schonungslosen Analyse: Der Ortskern von Münster, insbesondere der Rathausplatz schaffen es nicht in die Hitliste „Hessen schönste Gemeinden“. Um zu verhindern, dass demnächst die Aufnahme in die Serie „Lost Places“ erfolgt, braucht es Kreativität und gute Konzepte. Wir wollen mehr Lebensqualität, mehr Lebendigkeit und ein vielfältiges Angebot Außengastronomie, das zum Verweilen einlädt. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ist hierzu das Projekt AktVis entwickelt worden und wir wollen es zum Abschluss bringen. Fördermittel aus dem EU-Programm „Lebendige Zentren“ stehen zur Verfügung und müssen eingesetzt werden. Der Rathausplatz soll als zentraler Treffpunkt für Kultur und Bürgerfeste etabliert werden.
4. Dem Klimawandel aktiv begegnen:
Die Folgen des Klimawandels spüren wir in unserer Gemeinde immer mehr. Jenseits der Frage, was wir aktiv zum Klimaschutz beitragen können und müssen, geht es auch darum, sich auf die schon heute spürbaren und auch auf die künftigen Konsequenzen der Erderwärmung einzustellen und die Auswirkungen für die Menschen abzumildern. Dazu gehört die kommunale Wärmeplanung, Schutzmaßnahmen bei Starkregenereignissen sowie das Anpflanzen schattenspendender Bäume oder Baumgruppen im Ortsbereich. Langen Hitzeperioden muss mit Anlagen begegnet werden, welche Abkühlung bringen können, z.B. Trinkwasserzapfstellen oder Wassersprühanlagen. Alles nicht schön, aber eine verantwortungsvolle zukunftsorientierte Politik entzieht sich diesen Anforderungen nicht. Passiv bleiben und abwarten ist keine Alternative.
5. Solide Haushaltspolitik – die Basis von allem:
Gute Politik kostet Geld und unsere Gemeinde hat davon leider nicht übermäßig viel. Daher ist ein solider und verantwortungsvoller Umgang mit Haushaltsmitteln der Gemeinde essentiell. Dafür steht die SPD. Wir werden auch in Zukunft darauf achten, dass Investitionen und Ausgaben stets im Interesse der Allgemeinheit erfolgen und keine Partikularinteressen bedienen. Wir werden auch in Zukunft den Finger heben und auf Maßnahmen und Vorhaben zeigen, die kommunale Mittel zum Fenster hinauswerfen, so z.B. die Containerlösung im Seerich als Provisorium für den katholischen Kindergarten, welche über 2 Millionen Euro verschwendet. Das ist bitter für den Gemeindehaushalt.
6. Zusammen statt Gegeneinander:
Die SPD versteht und steht auch dafür, dass nachhaltige Zukunftspolitik Mehrheiten benötigt und diese hergestellt werden müssen. Dafür braucht es ein faires und kollegiales Miteinander zwischen den Fraktionen in der Gemeindevertretung. Transparenz, Verlässlichkeit sowie ein zugewandter Austausch sind dafür unverzichtbar. Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber man muss ziel- und lösungsorientiert in Sachfragen zueinander finden können. Wenn die „Ampel“ ein Symbol dafür ist, dann leben wir gut damit. Wer mit dieser Art der politischen Zusammenarbeit nichts anfangen kann, der muss dann eben gegen Ampeln sein und den Leuten eine abgedroschene Phrase aus Berlin als politische Realität in Münster und Altheim verkaufen. Wer meint, politische Ziele nur durch ausgrenzendes Gegeneinander zu erreichen, der begibt sich auf einen langen steinigen Weg. Diese Zeit haben wir in Münster und Altheim aber nicht. Die Zukunft wartet nicht.
