Nebelkerzen statt Fakten: Wie die CDU versucht, Wähler in die Irre zu führen
In der Debatte um den Prüfantrag der SPD zur Parkplatzsituation „Auf der Beune“ greifen der CDU-Fraktionsvorsitzende Schrod und seine Lebensgefährtin und zugleich Bürgermeisterkandidatin Denise Hast zu einer bekannten Taktik: Wenn die sachlichen Argumente fehlen, wird der Kontext verschoben, um die Öffentlichkeit bewusst in eine falsche Richtung zu lenken.
Frau Hast und der CDU-Fraktionsvorsitzende konstruierten öffentlich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen einer angeblichen Beratung im Gemeindevorstand am 12.05.2026 und dem darauffolgenden Antrag der SPD. Ein Blick in das offizielle Protokoll des Gemeindevorstands zeigt jedoch: Zu diesem Thema gab es an diesem Tag überhaupt keine Beratung. Der Vorwurf der CDU basiert somit nachweislich auf einer Falschbehauptung. Unser Antrag wurde lange vor diesem Datum in der SPD-Fraktion erarbeitet, von mehreren Fraktionsmitgliedern validiert und eingereicht.
Statt sich mit der Sache auseinanderzusetzen, flüchtet sich die CDU in ihrer letzten Pressemitteilung zu dieser Thematik in Detailfragen zu Protokollen und Nebenkriegsschauplätze im privaten Bereich. Es werden Nebelkerzen gezündet, um von der eigenen inhaltlichen Leere abzulenken und die SPD haltlos zu diskreditieren. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte sicherstellen, dass die eigenen Argumente auf festem Boden stehen. Wir erleben hier ein wiederkehrendes Muster nun sogar im Kombimodus Hast/Schrod: Erst wird versucht, durch Halbwahrheiten und Kontextverschiebungen Stimmung zu machen. Wird diese Inszenierung dann mit Fakten widerlegt, zieht sich die CDU eilig zurück und erklärt öffentlich, es sei „nicht ihr Stil, weiter darauf zu reagieren“. Darauf fällt niemand mehr herein. Wir als SPD werden uns davon nicht beirren lassen. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein vollständiges und wahrheitsgemäßes Bild – und auf eine Politik, die auf Fakten basiert, statt auf Täuschung.
Für uns als SPD ist der Vorgang in der Sache abgeschlossen, wir haben alles dazu gesagt. Die Bewertung überlassen wir den Wählerinnen und Wählern in Münster.
