Thorsten Schrods (Flucht-)Weg ist versperrt

SPD Münster äußert sich nochmals klarstellend und abschließend zu der nicht erfolgten Wahl von Edmund Galli als Schiedsmann für Altheim und der daraus folgenden Debatte:

„Die leider gescheiterte Wahl Edmund Gallis als Schiedsmann für Altheim und die damit verbundenen Ereignisse in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 30.06.2025 haben ein breites mediales Echo gefunden. Und das ist auch gut so. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Schrod ist mindestens einen Schritt zu weit gegangen, als er angebliche Stimmen aus der Bevölkerung anführte, die Edmund Galli im Ergebnis als ungeeignet ansähen, das Amt des Schiedsmannes fortzuführen. Er tat dies hinreichend vage, um später selbst nicht auf bestimmte Aussagen festgelegt werden zu können. Immerhin aber deutlich genug, um öffentlichkeitswirksam genügend Raum für erhebliche Zweifel nicht nur an der Amtsführung von Edmund Galli zu lassen, sondern auch an dessen persönlicher Eignung. Bei Thorsten Schrod als erfahrener Gemeindevertreter muss man keine Sorgen haben, dass er nicht genau weiß, was er sagt und damit auch auslösen kann.

Nur, und das mag ihn selbst vielleicht überrascht haben, bleibt sein Vorgehen in der Welt außerhalb der Gemeindevertretung diesmal an ihm kleben. All die öffentlichen Reaktionen, die er nun als rufschädigend für seine Person kritisiert, hat er sich selbst zuzuschreiben. Wir können es ihm daher auch nicht durchgehen lassen, dass er nun versucht, zum einem seinen Kritikern die demokratische Reife abzusprechen und diese zum anderen in die Ecke zu stellen, bewusst die Wahrheit zu verdrehen, um ihm zu schaden.

Selbstverständlich kann und darf die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung wählen bzw. nicht wählen, wen sie will. Das ist ihr gutes demokratisches Recht. Die SPD Münster und viele andere Kommentatoren kritisieren nicht die demokratische Wahl als solche. Gleichwohl wir jedoch das Wahlverhalten der CDU inhaltlich nur schwer nachvollziehen können, sind es vor allem die zugehörigen Aussagen von Thorsten Schrod, die bereits hinreichend oft zitiert wurden. Thorsten Schrod kann sich nicht hinter dem freien Mandat seiner Fraktionskollegen verstecken. Er selbst ist es, der hier im Fokus steht – und sich weiterhin verantworten muss.

Und dabei ist es schlicht zu simpel, sich selbst mit einer guten Prise Selbstmitleid als missverstanden und als Opfer einer Kampagne darzustellen. Wir von der SPD Münster führen keine Rufmordkampagne gegen Thorsten Schrod, das ist nicht unser Stil und da wollen wir uns auch scharf abgrenzen. Wir sagen aber, was geschehen ist, und wir haben das gute Recht, die Dinge, die geschehen sind, kritisch zu bewerten und uns öffentlich sachlich dazu zu äussern. Das ist Teil der demokratischen Auseinandersetzung und gilt auch dann, wenn sich die Dinge gelegentlich auf eine Person zuspitzen. Thorsten Schrod muss das aushalten und er muss künftig vor allem die Maßstäbe selbst beachten, die er aktuell vehement von anderen einfordert. Er könnte sich aber ein gutes Stück weit selbst aus dem Fokus nehmen, wenn er einräumen würde, dass er einen Fehler begangen hat, sowohl im Umgang mit dem Menschen Edmund Galli, als auch im Umgang mit dem betroffenen Ehrenamt. Andernfalls lässt er weiterhin Raum über Spekulationen über seine Motivation, persönlich (Nachtreten gegenüber einem früheren Widerpart in der Gemeindevertretung ?) oder politisch (Herausdrängen eines SPD-Mannes aus einem wichtigen Amte in Altheim ?) – und auch das wäre dann allein seine Verantwortung. Sein bisheriger (Flucht-)Weg heraus aus dieser Debatte ist ausgeleuchtet und er ist versperrt. So entkommt er nicht! Mehr muss an dieser Stelle nicht mehr gesagt werden.“

Der Vorstand des SPD Ortsvereins Münster